Die Folgen der Weltkriege für die Gemeinde

Sowohl der 1. Weltkrieg als auch der 2. Weltkrieg forderten in Bakowa hohe Opfer.
 

Während und kurz nach dem 2. Weltkrieg starben aus Bakowa insgesamt 103 Menschen, hiervon 76 durch die Kriegsteilname in Deutschland, 15 bei der rumänischen Armee, 2 Menschen kamen bei einem Luftangriff um, 7 Personen wurden an der ungarisch-rumänischen Grenze erschossen, 3 Männer starben im Internierungslager.

Von den Daheimgebliebenen wurden im Januar 1945 insgesamt 203 Männer und 235 Frauen und Mädchen nach Rußland verschleppt, von denen 57 nicht mehr heimkehrten.

Die Überlebenden, bzw. die Daheimgebliebenen kamen trotz des großen Leides nicht zur Ruhe.
Durch das Enteignungsgesetz der kommunistischen Regierung Rumäniens wurde sämtlicher private Grundbesitz (außer Haus und Garten) enteignet; ein schwerer Schlag für die Bevölkerung, wenn man bedenkt, daß sich die Bakowaer überwiegend mit Landwirtschaft und Weinbau beschäftigten.

Des Leides noch nicht genug, versuchten die kommunistischen Machthaber in Bakowa, wie auch in anderen deutschen Dörfern, das Deutschtum zu zerschlagen, indem sie aus anderen Teilen des Landes rumänische Kolonisten in Bakowa ansiedelten. Fast jedem Haus wurde eine Kolonistenfamilie zugeteilt, die zum Teil auch versuchte, sich als neuer Hausherr aufzuspielen. Daß dies zu viel Ärger und Streit führte, versteht sich von selbst.
Zum Glück sind die meisten Kolonisten schon nach wenigen Jahren wieder weggezogen, so daß Bakowa weiterhin eine fast reindeutsche Gemeinde blieb.